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Insolvenzverfahren juristischer Personen

Anders als beim Insolvenzverfahren natürlicher Personen, ist bei der Einleitung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen juristischer Personen nicht nur die Gesellschaft, die außerstande ist, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen, insolvenzantragsberechtigt, sondern auch die Gläubiger der zahlungsunfähigen Gesellschaft sowie die Angestellte in gesetzlich vorgesehenen Fällen.

Um solche Fälle zu vermeiden, wo das Insolvenzverfahren gegen den Willen der Gesellschaft eröffnet wird, muss die Gesellschaft ihre Schulden überwachen und gegebenenfalls auf Warnungen von Gläubigern über die Absicht, ein Insolvenzantrag zu stellen, rechtzeitig reagieren.

Was ist zu beachten, wenn eine Gesellschaft selbst die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Betracht zieht?

  • Ein Insolvenzverfahren kann erst dann eröffnet werden, wenn die bereits fällige Forderungen länger als zwei Monate nicht beglichen wurden, wenn der Schuldner laut Liquidationsabschluss nicht über ausreichende Vermögenswerte verfügt, um alle berechtigten Forderungen der Gläubiger zu befriedigen, oder wenn die Gesellschaft nicht in der Lage ist, den Maßnahmenplan des Rechtschutzverfahrens einzuhalten;
  • Die Gesellschaft muss in der Lage sein, die Kosten für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Höhe von 930 EUR zu decken;
  • Eine ordnungsgemäße Gesellschaftsbuchführung ist erforderlich, da Vorstandsmitglieder einer Kapitalgesellschaft für Verluste haften, wenn die Buchführungsunterlagen dem Insolvenzverwalter nicht übergeben werden oder wenn es nicht möglich ist, ein klares Bild über die Geschäftsvorgänge und den Zustand des Eigentums der Gesellschaft zu verschaffen;
  • Bei der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird ein Vertreter (oder mehrere Vertreter) des Schuldners ernannt, die in der Regel Mitglieder des Exekutivorgans der Gesellschaft sind. Die Teilnahme des Vertreters am Insolvenzverfahren ist obligatorisch. Aus diesem Grund muss das betroffene Mitglied der Gesellschaft zur Zusammenarbeit bereit sein.

Für die erfolgreiche Durchführung eines Insolvenzverfahrens ist es unerlässlich, dass man sowohl vor als auch während des Insolvenzverfahrens eine qualifizierte Rechtshilfe erhält, wobei die rechtzeitige Bewertung der abgeschlossenen Rechtsgeschäfte, ordnungsgemäße Kommunikation und Schutz der Interessen einer Gesellschaft vor dem Insolvenzverwalter gewährleistet wird. Es ist zu beachten, dass es zahlreiche Fälle gibt, wenn Vorstandsmitglieder oder auch andere Beamte einer Kapitalgesellschaft für Verluste oder Verzögerungen während des Insolvenzverfahrens haftbar gemacht werden können. Für eine qualifizierte Rechtsberatung können Sie sich an die Rechtsanwaltskanzlei „Lumos“ wenden. Die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei verfügen über umfangreiche Erfahrung im Umgang mit komplexen Situationen. Der Leiter der Rechstanwaltskanzlei ist ein zertifizierter Insolvenzverwalter. Spezialisten der Kanzlei bieten ihren Mandanten volle rechtliche Unterstützung bei der Durchführung des Insolvenzverfahren juristischer Personen.

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